Tagesbetreuung

Möglichkeiten :

Die Personen, welche sich um Ihre Kinder kümmern, können Mitglieder Ihrer Familie sein, Freunde, Leute ohne Ausbildung in Kinderbetreuung oder ausgebildete Kleinkindererzieher.

Sie haben zwischen drei Möglichkeiten die Wahl:

  • Betreuung durch Angestellte
  • Tagesfamilie
  • Institutionelle Kinderkrippe.

Befassen Sie sich früh genug mit diesem Problem (einige Monate im Voraus).
Eine Bundesverordnung regelt die ausserfamiliäre Betreuung (Tagesfamilien, institutionelle Kinderkrippen), deren Ausführung wird den Kantonen delegiert.

Die Betreuung durch Hausangestellte kann sehr praktisch sein. Die Betreuer können sich Ihren Bedürfnissen anpassen, Ihr Kind muss sich nicht an ein neues Umfeld gewöhnen, es erhält insbesondere dann, wenn die Betreuungsperson nicht andere Haushaltspflichten erledigen muss, individuelle Aufmerksamkeit.

Da das Kind zu Hause bleibt, hat es gegenüber Kindern in Gruppen ein geringeres Risiko, Infektionskrankheiten zu erleiden.

Es ist manchmal schwierig kompetente Leute zu finden.

Man muss eine Ersatzlösung für den Fall einer Erkrankung oder von Ferien der Betreuungsperson finden.

Sie allein beurteilen die Persönlichkeit, die Gesundheit und die Kompetenz der Betreuungsperson.

Sie haben keine Kontrolle über deren Tätigkeit in Ihrer Abwesenheit.

Sie können diese Aufgabe nicht an ein Aupair-Mädchen delegieren, dieses ist nur eine Zusatzlösung.

Wie wählt man eine Hausangestellte: siehe Karte Nr. 2

 

Die Tagesfamilie/Tagesmutter betreut Ihr Kind bei sich zu Hause, oft sind ihre eigenen Kinder dabei.

Die Tagesfamilie kann aus Kindern desselben Alters oder verschiedenen Alters bestehen.
Eine Genehmigung des zuständigen kantonalen Amtes ist eine gute Referenz für die Betreuungsstelle. Die Behörde bietet den Tagesmüttern die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren.

 

Wie wählt man eine Tagesfamilie/Tagesmutter ? : siehe Karte Nr. 3

 

Die institutionellen Kinderkrippen verwenden verschiedene Bezeichnungen: Kinderkrippen, Tagesstätten, Kindergarten, private oder subventionierte Kinderhorte.

Alle diese Einrichtungen müssen über eine Bewilligung verfügen. Sie werden vom zuständigen kantonalen Amt kontrolliert, was eine gewisse Betreuungsqualität garantiert.

Die Öffnungszeiten sind verschieden. Meist passen die Oeffnungszeiten der Kinderkrippen und Tagesstätten den berufstätigen Eltern besser als diejenigen der Kindergärten und Kinderhorte, welche eingeschränkter sind.

Die Krippen und Tagesstätten betreuen meist Kinder zwischen 0 und 4 Jahren. Bei den Kindergärten und Kinderhorten ist das Aufnahmealter unterschiedlich, einige nehmen Kinder ab 15-18 Monaten auf.

Die Hütedienste bieten eine punktuelle und zeitlich begrenzte Betreuung für Kinder ab 18 Monaten an.

Ihr Kind wird in eine Gemeinschaft aufgenommen, die den von ausgebildeten Kindererziehern erstellen Regeln gehorcht. Ein Erzieher oder eine Erzieherin dem Kind zugewiesen. Es beteiligt sich ich am Programm der Institution.

Diese Institutionen arbeiten mit Präventionsorganisationen für Kleinkinder zusammen.

Diese Betreuungsform wird für Kinder nicht empfohlen, die an Krankheiten der Immunabwehr leiden. Durch Präventivmassnahmen (Hygiene, Impfungen) kann das Risiko für Infektionskrankheiten vermindert werden.

Gewisse Kinder, welche besondere Massnahmen im Bereiche Gesundheit und Betreuung benötigen, können, nach Absprache mit der Leitung der Institution, mit einer Vorinformation des Pädiater aufgenommen werden. Die notwendigen Massnahmen werden in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsdienst getroffen.

Hat Ihr Kind ein gesundheitliches Problem, das besondere Massnahmen erfordert, müssen Sie zuerst mit Ihrem Kinderarzt Kontakt aufnehmen.

In einigen Kantonen arbeiten die Krankenschwestern der Sozial- und Gesundheitsdienste oder der Schulärztlichen-Dienste bei Gesundheitsfragen mit den Erziehern zusammen.

Wie wählt man eine institutionelle Kinderkrippe? : siehe Karte Nr. 4

 

Bei den privaten Kinderkrippen handelt es sich um eine Mischung zwischen einer Tagesfamilie und einer institutionellen Kinderkrippe.

Sie werden durch das zuständige Kantonale Amt genehmigt.

Praktisch verbringt das Kind seinen Tag in einer Familie, welche es am Morgen empfängt und die Essen, Mittagsruhe, usw. gewährleistet. Es wird einige Stunden pro Tag in einer Institution mit anderen Kindern verbringen und wird Aktivitäten mitmachen, die von professionellen Betreuern (Betreuerinnen) und von „Tagesmüttern“ (darunter auch seiner eigenen Mutter) geleitet werden, die in speziellen Bereichen mit der Institution zusammenarbeiten.

Dies bietet neben dem Vorteil flexibler Betreuungszeiten, auch die Möglichkeit, nebeneinander das Leben in der Familie als auch in der Gruppe zu erleben.

Kinderhütedienst für kranke Kinder und bei Notfällen : Das Rote Kreuz Ihrer Region oder der Sozialdienst kann diese Art von Dienstleistung anbieten.

Wie wählt man eine Tagesfamilie? : siehe Karte Nr. 3

 

Wie wählt man eine institutionelle Kinderkrippe? : siehe Karte Nr. 4


Dernière mise à jour du site: 25.06.2008