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Behandlung der akuten Bronchiolitis
im Säuglingsalter
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Empfehlungen der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische
Pneumologie (SAPP*)
1. Einführung
Die akute virale Bronchiolitis ist die häufigste Infektionskrankheit der unteren
Atemwege im ersten Lebensjahr mit einer Häufung zwischen dem 4.- 6. Lebensmonat.
Die überwiegende Mehrzahl der akuten Bronchiolitiden werden durch das Respiratory
Syncytial Virus (RSV) verursacht, jedoch können auch andere respiratorische
Viren das gleiche Krankheitsbild bewirken.1 Die Mehrzahl der Säuglinge
werden ambulant behandelt, trotzdem ist die akute Bronchiolitis immer noch einer
der häufigsten Gründe für eine Spitalzuweisung in den Wintermonaten. Zur Zeit
bestehen grosse Unterschiede im Management der akuten Bronchiolitis in der Schweiz,
wobei auch Medikamente mit fraglichem Nutzen oft zum Einsatz kommen.2
Die vorliegende Stellungnahme hat zum Ziel, einen Beitrag zu einer einheitlichen
auf klinischer Evidenz abgestützten Behandlung in der Schweiz zu leisten.
2. Diagnostik
Die Diagnose einer
akuten Bronchiolitis im Säuglingsalter ist klinischer Natur: Nach einem Prodromalstadium mit Schnupfen,
laufender Nase und trockenem irritablem Husten präsentiert sich die akute Bronchiolitis
mit der typischen Klinik eines Knisterrasselns, Wheezing, Überblähung, Tachypnoe,
und Einziehungen sowie - je nach Schweregrad - mit Trinkproblemen und Zyanose.
Bei einigen jungen Säuglingen können Apnoen das erste Zeichen sein.
Die akute Bronchiolitis ist in der Regel die erste Manifestation einer obstruktiven
Atemwegserkrankung im Säuglingsalter, kann aber gelegentlich auch rezidivierend
auftreten. Bei Rezidiven sollten immer an ein frühkindliches Asthma bronchiale
gedacht werden, insbesondere bei Vorliegen von Atopien bzw. familiärer Vorbelastung.
Weitere Differentialdiagnosen beinhalten die Cystische Fibrose, Aspiration,
Herzfehler, seltene kongenitale Tracheal- bzw. Bronchialveränderungen sowie
das ziliäre Immotilitätssyndrom.
Ein Schnellnachweis auf RSV im Nasopharyngealsekret (NPS) ist insbesondere
im Spital sinnvoll, um die Betreuung von RSV-positiven Säuglingen in separaten
Zimmer zu ermöglichen, was bei entsprechender Hygiene eine nosokomiale Übertragung
im Spital verhindert.1 Bei nicht eindeutiger klinischer Situation
und negativem RSV-Resultat ist der Nachweis von anderen respiratorischen Viren
(Parainfluenza-, Influenza-, Rhino-, Adeno- sowie humane Metapneumoviren) im
NPS zur Sicherung der Diagnose in Erwägung zu ziehen.
Blutbild und CRP-Bestimmung sind in der Unterscheidung zur bakteriellen Pneumonie
wenig hilfreich: Eine Leukozytose von >15'000 hat eine geringe Sensitivität
bzw. Spezifität (ca. 50%); die Aussagekraft des CRP ist von der Höhe des Wertes
abhängig: ein CRP von >80mg/l hat eine sehr gute Spezifität (90%) bei jedoch
geringer Sensitivität (35%).3 Bakterielle Superinfektionen sind bei
akuten Bronchiolitiden ausgesprochen selten und sollten primär aufgrund klinischer
Parameter (persistierendes hohes Fieber, AZ-Verschlechterung, septisches Zustandbild)
und nicht nur aufgrund von Laborparameter in Erwägung gezogen werden.
Die Bestimmung der Elektrolyte und die Blutgasanalyse helfen bei der Berteilung
der respiratorischen und/oder metabolischen Entgleisung des Säuglinges, sind
aber nur bei schwereren Fällen im Spital notwendig.
Ein Thorax-Röntgenbild ist für die initiale Therapieentscheidung bzw. Unterscheidung
zu einer bakteriellen Pneumonie wenig hilfreich.4
3. Beurteilung des Schweregrades bzw. Kriterien zur Spitaleinweisung
Die Entscheidung, ob ein Säugling hospitalisiert werden soll, hängt vom Schweregrad
der Bronchiolitis ab (vgl. Tabelle 1 und 2). Dabei spielen verschiedene Faktoren
wie beginnende Zeichen einer Ateminsuffizienz, ungenügende Sauerstoffsättigung,
Trinkunfähigkeit bzw. beginnende Zeichen einer Dehydratation sowie soziale Umstände
eine Rolle. Säuglinge mit mittelschweren und schweren Bronchiolitiden bzw. bei
Sauerstoffbedarf sollten im Spital behandelt werden; ebenso stellt eine beobachtete
Apnoe eine Indikation zur Hospitalisation dar. Säuglinge mit zugrunde liegenden
Erkrankungen wie CF, BPD, kongenitale Herzfehler usw. sollten grosszügig hospitalisiert
werden.
Tabelle 1:
Schweregrad einer akuten Bronchiolitis
| |
Leicht |
Mittel |
Schwer |
| Atemfrequenz: |
< 40 /Min. |
40 – 70 /Min. |
> 70 /Min. |
| O2-Sättigung
(unter Raumluft): |
> 92 % |
88 – 92 % |
< 88 % |
| Einziehungen (sternal
/ thorakal): |
fehlend |
+ |
++ |
| Ernährung: |
problemlos |
schwierig |
unmöglich |
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Tabelle 2:
Kriterien zur Hospitalisation
- zunehmende Ateminsuffizienz (u.a. Zunahme der Tachypnoe und
Einziehungen)
- ungenügende Sauerstoffsättigung (vermehrte Unruhe) (SaO2<92%)
- Trinkunfähigkeit
- Beginnende Zeichen einer Dehydratation (verminderte Urinausscheidung,
Gewichtsverlust)
- Apnoen
- Zugrunde liegende Erkrankungen wie CF, BPD, kongenitale Herzfehler
usw
- Schwierige soziale Umstände, langer Anreiseweg
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4. Therapieempfehlungen
Die wichtigsten Grundpfeiler
in der Behandlung der akuten Bronchiolitis sind minimales Handling (keine unnötigen
Untersuchungen oder Manipulationen, Vermeidung von Stress) sowie ausreichend
Flüssigkeit und Sauerstoff (Ziel: SaO2 > 92%).5;6 Systematische Metaanalysen kommen zum Schluss,
dass weder inhalative noch orale Medikamente den natürlichen Verlauf der akuten
Bronchiolitis beeinflussen oder die Dauer einer Hospitalisation oder Sauerstoffgabe
verkürzen.7-9 (siehe detailliertere Ausführungen zu Medikamenten
im Anhang)
Ambulante Behandlung
Wichtig ist eine gute Instruktion der Eltern
über unnötige Manipulationen bzw. supportive Massnahmen (vgl. Tabelle 3). Säuglinge,
die vorher gesund waren, profitieren nicht von einer Inhalationsbehandlung mit
Bronchodilatatoren.7;8;10 Bei stark vermehrter Nasensekretion kann zur
Verbesserung der Nasenatmung eine gute Nasentoilette (vermehrtes Nasensekret absaugen, evtl. Spülungen mit
NaCl 0.9%) hilfreich sein. Manchmal empfiehlt sich auch der kurzfristige Einsatz
von abschwellenden Nasentropfen (Xylometazolin-Präparate), obwohl es dazu keine Studien gibt.6 Eine inhalative Therapie mit Bronchodilatatoren und/oder
topischen Steroiden ist nur bei Säuglingen mit bekannter, vorbestehender bronchialer
Hyperreaktivität (z.B. BPD, frühkindliches Asthma bronchiale) zu erwägen. Bestehende
Therapien von anderen Grunderkrankungen sollten weitergeführt werden.
Tabelle 3:
Ambulante Therapie der akuten Bronchiolitis
a) Bei Säuglingen ohne vorbestehende Erkrankung: |
| |
° gute Elterninstruktion: |
| |
|
-
unnötige Manipulationen vermeiden
-
auf genügende orale Trinkmenge bzw. Nahrungsaufnahme
achten (besser häufigere, aber kleinere Mahlzeiten; nach
der Mahlzeit Kopfhochlagerung zur Refluxprophylaxe)
-
gute Nasentoilette (vermehrtes Nasensekret absaugen,
evtl. Spülungen mit NaCl 0.9%)
-
vor Rauch- und anderen Inhalationsschadstoffen strikte
schützen
|
| |
° bei starker Rhinitis evtl. abschwellende
Nasentropfen (Xylometazolin-Präparate)
° allenfalls Reevaluation am nächsten Tag (va. im Anfangsstadium
der akuten Bronchiolitis) |
| b) Bei Säuglingen mit vorbestehender Lungenerkrankung: |
| |
° wie oben
° bei bekannter vorbestehender bronchialer Hyperreaktivität
(BPD, frühkindliches Asthma etc) Inhalation mit Bronchodilatatoren
und evtl. Steroiden zur Behandlung der Grundkrankheit erwägen |
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Stationäre Behandlung im Spital
Hospitalisierte Säuglinge mit akuter
Bronchiolitis sollten klinisch engmaschig (mehrmals täglich) beurteilt und generell
mittels Pulsoxymetrie überwacht werden. Ein weitergehendes kardiorespiratorisches
Monitoring (transcutane CO2-Messung, EKG-Monitor usw.) hängt vom
Schweregrad der Bronchiolitis und den lokalen Überwachungsmöglichkeiten ab.
Die Therapieempfehlungen sind wie im ambulanten Bereich in erster Linie auf
ein minimales Handling ausgerichtet (vgl. Tabelle 4). Einige wenige Prozente
der Säuglinge benötigen wegen zunehmender Erschöpfung bzw. Ateminsuffizienz
oder Apnoen einen vorübergehenden respiratorischen Support (nicht invasive Beatmung
oder Intubation). Die Entscheidung, einen Säugling zu beatmen und deswegen auf
die Intensivstation zu verlegen, hängt primär von der klinischen Gesamtsituation
und nicht von einzelnen Blutgaswerten (pH, PaO2, oder PaCO2-Werten)
ab.
Tabelle 4:
Stationäre Therapie der akuten Bronchiolitis
- Monitoring (Pulsoxymetrie, evtl. EKG und anderes je nach Klinik
und Lokalität)
- Minimales Handling: Vermeidung von unnötigen Schmerzen, Manipulationen,
Anstrengung und Unruhe. Eine Atemphysiotherapie ist nicht indiziert.
- Sauerstoffzufuhr (Ziel: SaO2 > 92%) via Trichter,
Nasenbrille, Maske etc.
- Ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Cave: Überwässerung, Hyponatriämie
(SIADH)
- Auf gute Nasentoilette achten, insbesondere bei starker Nasensekretion
und Sauerstoffzufuhr (Nasenspülungen mit NaCl 0.9% und absaugen,
evtl. abschwellende Nasentropfen wie Xylometazolin-Präparate)
- Inhalative Therapie mit Bronchodilatatoren und evtl. Steroiden
nur bei vorbestehender bronchialer Hyperreaktivität erwägen.
- Antibiotika sind nicht indiziert. Infiltrate bzw. Verschattungen
auf dem Röntgenbild sind bei RSV-Infektionen häufig und entsprechen
oft Atelektasen; sie bedeuten nicht a priori eine bakterielle
Superinfektion. CRP und Blutbild sind bei der Entscheidung für
eine antibiotische Therapie nur selten hilfreich.
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Die orale Gabe von Flüssigkeiten kann solange fortgesetzt werden, als keine
Erschöpfung bzw. O2-Sättigungsabfälle (SaO2<92%) auftreten. Nasal
eingelegte Magensonden sind wegen der zusätzlichen Atmungsbehinderung nicht
zu empfehlen. Bei der Verwendung von intravenösen Flüssigkeiten sollten die
Elektrolyte regelmässig kontrolliert werden. Wegen dem Risiko einer inadäquaten
ADH-Sekretion und Ödembildung (einfaches Monitoring mittels Urin-Osmolarität)
ist es besonders bei schwerkranken Säuglingen empfehlenswert, nach Korrektur
allfälliger Defizite, keine über den normalen Erhaltungsbedarf hinausgehende
Flüssigkeitsmengen zuzuführen und die Flüssigkeitsmenge eher während den ersten
24 Stunden auf etwa 60-70% der Erhaltungsmenge zu reduzieren.
Die Spitalentlassung eines Säuglinges mit akuter Bronchiolitis richtet
sich nach dessen klinische Gesundheitszustand: In der Regel wird das Kind entlassen,
sobald es wieder in der Lage ist, selber die täglich benötigte Flüssigkeits-
bzw. Nahrungsmenge zu sich zu nehmen und es während mindestens 12-24 Stunden
nicht mehr Sauerstoffbedürftig ist. Eine Instruktion der Eltern, dass der Husten
bzw. die Erkältungssymptome oft noch für weitere 1-2 Wochen vorhanden ist, kann
hilfreich sein (vgl. speziell beigelegtes Elternmerkblatt „Bronchiolitis“,
das für Gebrauch in Spital und Praxis kopiert werden darf – auch zu beziehen
vom Internet: www.sapp.ch/arzt/index.html).
Anhang: Medikamente bzw. Therapien, die in der Behandlung der akuten Bronchiolitis
häufig verwendet werden
§ Bronchodilatatoren:
Die Cochrane Review hält in ihrer aktuellsten Metaanalyse fest, dass angesichts
der hohen Kosten und des minimalen klinischen Nutzens Bronchodilatatoren (inklusive
Anticholinergica) nicht für den routinmässigen Gebrauch bei akuter Bronchiolitis
empfohlen werden können.7;8 Auch Adrenalin-Inhalationen brachten
im Vergleich zu Salbutamol bzw. Placebo keine relevante Verbesserung.10;11 Bei
Säuglingen mit drohender respiratorischer Insuffizienz kann ein Versuch mit
Adrenalin gemacht werden, da die kombinierte Wirkung auf a- und b2-Rezeptoren
eine kurzfristige Verbesserung bewirken kann. Bei Säuglingen mit vorbestehender
bronchialer Hypereaktivität (rezidivierende Bronchiolitiden, BPD, Asthma bronchiale)
ist ein Versuch mit einem inhalativen b2-Mimetikum gerechtfertigt, wobei die
weitere Anwendung von der klinischen Antwort (Abnahme der Atemfrequenz und Einziehungen,
Verbesserung der O2-Sättigung) abhängig gemacht werden sollte. b2-Mimetika
können jedoch bei Kindern unter 6 Monaten eine paradoxe Reaktion (O2-Sättigungsabfall
infolge Herzfrequenzstimulation) hervorrufen.
§ Steroide: Obwohl die
Schleimhautentzündung ein wichtiger Bestandteil der akuten Bronchiolitis darstellt,
hat sich der Einsatz von Kortikosteroiden nicht bewährt. Die bisherigen Studien
konnten weder einen Effekt von systemischen noch von inhalierten Steroiden nachweisen,1,2
weswegen der Einsatz von Steroiden für die Therapie der akuten Bronchiolitis
nicht empfohlen werden kann. Nur bei Säuglingen mit vorbestehender bronchialer
Hyperreaktivität (z.B. BPD) sollte die Verabreichung von Steroiden in Erwägung
gezogen werden.
§ Ribavirin: Die fehlende
Evidenz und die hohen Kosten rechtfertigen keine ausgedehnte Anwendung von Ribavirin
bei akuter Bronchiolitis.9 Möglicherweise profitieren davon einige
Säuglinge mit Hochrisikofaktoren (Herz- bzw. Lungenerkrankungen, Immunsuppression
usw.).
§ Aminophyllin: Bisher
gibt es nur deskriptive Studien zur Anwendung von Aminophyllinen bei Säuglingen
mit akuter Bronchiolitis, die jedoch eine routinemässige Anwendung nicht unterstützen.
Möglicherweise helfen sie bei schweren Apnoen.
§ Paliviziumab: Die therapeutische
Gabe von RSV-Immunglobulinen beeinflusst den Verlauf der akuten Bronchiolitis
nicht.
§ Antibiotika: Angesichts
der viralen Genese haben Antibiotika keine Wirkung bei der akuten Bronchiolitis
und beeinflussen deren Verlauf nicht.
§ Nasentropfen: Studien
zur Wirksamkeit existieren nicht. Bei starker Rhinitis ist zur Freihaltung der
Nasenatmung erfahrungsgemäss eine gute Nasentoilette (Spülung mit NaCl 0.9%
evtl. Xylometazolin-Präparate in Kombination mit Absaugen des Sekretes) sinnvoll.6
§ Physiotherapie: Studien
zur Wirksamkeit der Physiotherapie bei akuter Bronchiolitis existieren nicht,
jedoch wird von dieser wegen möglichen O2-Sättigungsabfällen abgeraten.
§ Wasserdampf-Vernebler:
Verneblung von Wasserdampf hat keinen nachweisbaren Effekt und kann allenfalls
eine Bronchokonstriktion induzieren.
| J. Barben |
J. Hammer |
| Pneumologie, Ostschweizer Kinderspital, St. Gallen |
Pneumologie und Intensivmedizin, Universitätskinderklinik beider Basel |
Oktober 2003
Literatur
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J Pediatr 2002;141:818-24.
|
* Mitglieder der Arbeitsgruppe:
C. Barazzone (Genf), J. Barben (St. Gallen), C. Casaulta-Aebischer (Bern),
P. Eng (Aarau),
S. Guinand (Genf), J. Hammer (Basel), H. Oswald (Winterthur), F. Sennhauser
(Zürich),
H. Spescha (Chur), J. Wildhaber (Zürich).
www.sapp.ch/arzt/index.html
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Parution le 21 décembre 2003
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