Liebe Kolleginnen und Kollegen

In der Hitze des beginnenden Sommers haben wir praktizierende Pädiater entschieden, uns auf die Durchführungsmodalitäten des Zulassungsstops zu konzentrieren und nicht auf sein Einführung .

Da diese Massnahme von den Kantonen verlangt (und vom EDI unterstützt) wurde, um kurzfristig eine Machtübernahme durch die Krankenkassen mittels Aufhebung des Kontrahierungszwanges zu vermeiden, vertreten wir die Meinung, dass es Sache der FMH, des VSAO und der Medien ist, die Absurditäten und Ungerechtigkeiten darzulegen.

Wir Praxispädiater müssen erkennen, dass die pädiatrische Betreuung in gewissen Gebieten bedroht ist. Deshalb muss es unser Ziel sein, allen Kindern den Zugang zu pädiatrischer Betreuung zu sichern. Wir setzen uns so kurzfristig für unsere Kollegen ein; mittel- und längerfristig sichern wir hiermit aber die weitere Existenz unsere Fachdisziplin.

Beiliegend finden Sie eine Abschrift des Briefes, den wir an die Gesundheitsbehörden der Kantone geschickt haben.

Mit freundlichen Grüssen

P. Klauser
Präsident der Sektion "Praxispädiatrie" 


Dernière mise à jour du site: 25.06.2008