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Cholesterin im Kindersalter

- 1991 hat die Ernährungskommission (EK) der SGP letztmals Empfehlungen zur
Erfassung und Behandlung der Hypercholesterinämie im Kindesalter publiziert
(Paediatrica 1991, Vol 3 No 2, 16-20).
- 1997 wurde dieses Thema an der Jahresversammlung der SGP behandelt und die
Arbeit von B.Koletzko und M. Herzog als Kongressbeitrag veröffentlicht (Schweiz
Med Wochenschr 1998; 128: 477-85).
- 1999 erarbeitete die Schweizerische Gesellschaft für Kardiologie, Arbeitsgruppe
Lipide und Atherosklerose neue Empfehlungen zur Behandlungsindikation des
Risikofaktors Cholesterin (Schweizerische Ärztezeitung 2000;81:2139-49).
Die American Academy of Pediatrics (AAP) hat 1998 ebenfalls neue Richtlinien
über Cholesterin im Kindesalter publiziert ( 1 ).
Innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Stoffwechselstörungen (APS)
befasst sich zurzeit eine Arbeitsgruppe mit Empfehlungen zur Diagnostik und
Therapie der Hypercholesterinämie und anderer Dyslipidämien. Deren Stellungnahme
ist in naher Zukunft zu erwarten (persönliche Mitteilung).
La Société Française de Pédiatrie hat an ihrer letzten Jahresversammlung ebenfalls
eine Session dem Thema "Hypercholestérolémies de l'enfant" gewidmet
(2).
Das Thema Hypercholesterinämie ist also nach wie vor aktuell, auch wenn es
um das Cholesterin in der Öffentlichkeit etwas ruhiger geworden ist.
Die AAP hat in ihren neuen Empfehlungen 2 verschiedene Strategien bei Kindern
und Jugendlichen vorgeschlagen, um das Risiko für Atherosklerose und Herzkrankheiten
zu verbessern:
- ein allgemein präventiver Ansatz, d.h. Ernährungsrichtlinien für
alle gesunden Kinder mit dem Ziel den Cholesterinwert von Kindern und Jugendlichen
bis ins Erwachsenenalter zu senken und
- ein individueller Ansatz, d.h. eine Erfassung und Behandlung von
Kindern mit einem hohen Risiko für die Entwicklung einer beschleunigten Atherosklerose
im frühen Erwachsenenalter.
Obwohl der genaue Risikoanteil eines erhöhten Cholesterins für die koronare
Herzkrankheit (KHK) im Kindesalter nicht bekannt ist, zeigen klare epidemiologische
und tierexperimentelle Untersuchungen, dass ein signifikantes Risiko besteht.
Als Risikofaktoren für ein erhöhtes Cholesterin im Kindesalter gelten:
Adipositas, mangelnde Bewegung, Diabetes mellitus, Rauchen, Bluthochdruck und
Ernährung mit hohem Anteil gesättigter Fettsäuren.
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Cholesterin-Normalwerte
( 3 ):
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Für 5- 14 jährige Kinder
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Total-Chol
mmol/L.
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LDL-Chol.
mmol/L
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HDL-Chol.
mmol/L
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Mittelwert
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4.1
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2.5
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1.45
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Bereich
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2.9-5.2
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1.7-3.4
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0.8-1.9
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In der Pubertät vorübergehend etwas tiefere Werte.
Cholesterinwerte im internationalen Vergleich: Wie bei den Erwachsenen
werden auch bei Kindern geographische Schwankungen des Cholesterinwerts entsprechend
den Ernährungsgewohnheiten beobachtet, z.B :
- bei Anteil der gesättigten Fette < 10% (Energie)
® Cholesterin < 4.1 mmol/L (<160 mg /dl)
z.B. Philippinen, Italien und Ghana
- bei Anteil der gesättigten Fette von 13.5 – 17.7 E%
® Cholesterin > 4.1 mmol/l (>160mg/dl)
z.B. Holland, Finnland, USA, England und auch die Schweiz
Ein geringes lipidabhängiges Risiko für Atherosklerose darf angenommen
werden:
| bei Gesamtcholesterin |
< 5.0 mmol/L |
| LDL-Cholesterin |
< 3.0 mmol/L |
| HDL-Cholesterin |
> 1.0 mmol/L und |
| Triglyceride |
< 2.0 mmol/L |
| Tot.Chol./HDL-Chol. |
< 5 |
| LDL-Chol./HDL-Chol. |
< 3.5 - 4 |
1. Allgemein präventiver Ansatz
Der allgemein präventive Ansatz bezweckt die Prävention der KHK durch eine
Senkung des Blutcholesterins bei allen Kindern und Jugendlichen bis ins Erwachsenenalter
durch eine Änderung im Ernährungsverhalten und der Versorgung mit Nährstoffen.
Die weltweite Zunahme der Adipositas weist ebenfalls in diese Richtung. Die
heutige Ernährung ist zu reich an:
Gesamt-Kalorien
Fett (> 35 %)
gesättigten Fettsäuren (>14 %) und
Cholesterin ( ³ 300 mg/Tag)
Deshalb sollten neue Ernährungsempfehlungen befolgt werden. Angesprochen sind
dabei alle Berufsgruppen und Institutionen, die sich mit der Ernährung von Kindern
befassen.
Folgende Fakten seien in Erinnerung gerufen:
- Maternale Hypercholesterinämie während der Schwangerschaft beeinflusst
die Bildung früher atherosklerotischer Läsionen im Kindesalter ( 4
).
- Stillen beeinflusst die Inzidenz von Adipositas im Schulalter ( 5
).
Gestillte Knaben zeigten mit 5-11 Jahren ein tieferes Cholesterin im Vergleich
mit solchen, die im Säuglingsalter Kuhmilch erhielten. Bei Mädchen war dieser
Unterschied nicht signifikant. Zwischen der Einnahme von Vollmilch oder fettreduzierter
Milch in der Säuglingszeit bestand ebenfalls ein Unterschied im Cholesterin
( 6 ).
- Die finnische Erfahrung (STRIP – Studie) hat gezeigt, dass eine Verminderung
des Nahrungsfetts im Säuglingsalter das Wachstum während der 3 ersten Jahre
nicht beeinflusst ( 7 ).
- Die "Dietary Intervention Study in Children" (DISC) mit erniedrigter
Fett- und Cholesterinzufuhr zeigte keine negativen Effekte auf das Wachstum
bei Prä-Adoleszenten ( 8 ) und hatte auch keine negativen
psychologischen Auswirkungen (9).
- Allerdings ist der genaue % Anteil Fett in der Ernährung, der für ein normales
Wachstum und Gedeihen im Kindesalter nötig ist, nicht bekannt.
- Die Umsetzung von Ernährungsempfehlungen bei Kindern sollte heute kreativ
und interaktiv geschehen und die Kinder auch in praktische Aspekte miteinbeziehen.
Hier hat die Schule eine wichtige Aufgabe. Neue Ernährungsprogramme wie der
Pausenkiosk oder "Nutrikid" ein Lernprogramm für Lehrer, Schüler
und Eltern (zurzeit für 10 – 12 jährige Kinder verfügbar) leisten dabei wertvolle
Hilfe.
Anhand der pädiatrischen Studien und zusätzlicher Autopsiebefunde wird eindeutig
aufgezeigt , dass Risikofaktoren im Kindesalter bestehen, dass diese erkannt
werden können und das Risiko durch diätetische Interventionen beeinflusst wird.
Trotzdem gibt es Berichte, die solche frühen Massnahmen und v.a. ein generelles
Cholesterin-Screening im Kindesalter nicht für gerechtfertigt halten ( 10,11
).
Wie soll die Ernährung der Kinder in Zukunft aussehen:
Nach Meinung der AAP sollten die Kinder zwischen 2-5 Jahren sich an eine Ernährung
gewöhnen, die weniger Kalorien und v.a. einen geringeren Anteil des Fetts an
der täglichen Energiezufuhr ausmacht (Reduktion der gesättigten Fette). Dafür
sollten sie mehr Kornprodukte, Früchte, Gemüse, fettreduzierte Milchprodukte
und andere calciumreiche Lebensmittel, mageres Fleisch, Geflügel, Fisch oder
andere proteinreiche Nahrungen zu sich nehmen.
Die Nahrung soll also vielfältig und abwechslungsreich sein.Gesättigte Fettsäuren
sollten <10 % betragen unddie Gesamtfettmenge £ 30% der Kalorien (
auf mehrere Tage verteilt),Cholesterin 100 mg/ 1000 Kcal.
Linolsäure ( eine mehrfach ungesättigte FS) hat einen cholesterinsenkenden
Effekt.Auch pflanzliche Sterole (Phytosterole wie Sitosterol, Campesterol, Stigmasterol)
vermögen das Blutcholesterin zu senken durch die Hemmung der Resorption von
Cholesterin im Darm. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass mit einem Brotaufstrich
(Becel pro-aktivÒ), der mit einer 5-10-fach
höheren Menge von pflanzlichen Sterolen wie sie mit der täglichen Nahrung aufgenommen
werden angereichert ist, das Blut-Cholesterin bis zu 10% gesenkt werden kann,
wobei v.a. das LDL Cholsterin reduziert wird während das HDL-Cholesterin unverändert
bleibt. Diese Wirkung wurde sowohl bei Personen mit normalem wie auch leicht
erhöhtem Cholesterin erzielt ( 12 ) und auch positive Erfahrungen
bei Kindern liegen vor ( 13 ).
2. Individueller Approach
Bei diesem Ansatz sollen Kinder und Jugendliche erfasst und behandelt werden,
die ein hohes Risiko für erhöhtes Cholesterin und damit für KHK im Erwachsenenalter
haben.
Selektives Screening
Dies betrifft Kinder und Jugendliche mit einer positiven Familienanamnese (FA)
bezüglich früher KHK (£ 55 Jahre) und deren
Folgen oder erhöhtem Cholesterin bei den Eltern
(> 6.2 mmol/L). Es mag auch gelten für Kinder ohne bekannte oder pos. FA
aber mit einem andern Risikofaktor, der zu erhöhtem Cholesterin führen kann.
Ernährungskommission der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie (EK-SGP)
K. Baerlocher, St.Gallen
Algorhythmus 1: zeigt das praktische Vorgehen zum Erfassen des Risikos
je nach FA und Cholesterinwerten bei den Eltern.

Algorhythmus 2: legt das therapeutische Vorgehen je nach den LDL-Cholesterinwerten
dar

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Diätetische Behandlung
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Schritt 1 Diät
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Schritt 2 Diät
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Gesamtfett (Energiezufuhr
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³ 20 £
30 %
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³20 £
30 %
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gesättigte Fette
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< 10%
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< 7%
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einfach ungesättigte FS
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5 – 15 %
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5 – 15 %
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mehrfach ungesättigte FS
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£ 10 %
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£ 10 %
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Kohlenhydrate
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50-70%
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50-70%
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Protein
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10-20%
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10-20%
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Cholesterin
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<300 mg/Tag
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<200 mg/Tag
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Schritt 1 Diät: wenn nach 3 Monaten gut kontrollierter Diät keine
Erniedrigung von LDL-Cholesterin → Schritt 2 Diät
Schritt 2 Diät: Beratung durch Fachperson, detaillierte Erfassung
der Ernährungsgewohnheiten. Behandlung im pädiatrischen Zentrum
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Medikamentöse Behandlung
Nur nach erfolgloser diätetischer Behandlung von 6-12 Monaten
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LDL-Chol
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HDL-Chol
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Cholestyramin
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0.2 – 0.3 mg/ kg
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¯¯
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()
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Colestipol
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0.3 – 0.4 mg/ kg
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¯¯
|
()
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Sitosterol
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1 – 6 g
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Andere Medikamente (Fibrate , Statine) sind in Erprobung. Zurzeit Behandlung
mit solchen Medikamenten nur im Zentrum unter Kontrolle
Literaturverzeichnis
- American Academy of Pediatrics, Committee on Nutrition: Cholesterol in
Childhood.
Pediatrics 1998;101: 141-147
- Girardet JP. Prise en charge des hypercholestérolémies (Session: Hypercholestérolémies
de l'enfant). Arch Pédiatr 2001; 8 Suppl 2: 516-8
- Havel JR, Kane JP. Structure and metabolism of plasma lipoproteins. In:
Scriver CR et al (eds). The metabolic and molecular bases of inherited disease
2001; 2705 – 2716.
- Napoli C, Palinski W. Maternal hypercholesterolemia during pregnancy influences
the later development of atherosclerosis: clinical and pathogenetic implications.
Eur Heart J 2001; 22 (1): 4-9
- Koletzko B, von Kries R. Gibt es eine frühkindliche Prägung des späteren
Adipositasrisikos? Monatsschr Kinderheilkd 2001; 149; 11-18
- Plancoulaine S, Charles MA, Lafay L et al. Infant feeding patterns are related
to blood cholesterol concentration in prepubertal children aged 5–11 y: the
Fleurbaix-Laventie Ville Sante Study Gr. Eur J Clin Nutr 2000; 54 (2): 114-119.
- Niinikoski H, LapinleimnH, Viikari J et al. Growth until 3 years of age
in a prospective, randomized trial of a diet with reduced saturated fat and
cholesterol. Pediatrics 1997; 99: 687-94.
- DISC Collaborative Research Group. Efficacy and safety of lowering dietary
intake of fat and cholesterol in children with elevated low density lipoprotein
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not produce adverse psychological effects in children: three-year results
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- Olson RE. Is it wise to restrict fat in the diets of children? J Am Diet
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- Newman TB, Garber AM. Cholesterol Screening in Children and Adolescents,
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- Weststrate JA and Meijer GW. Plant sterol-enriched margarins and reduction
of plasma total- and LDL-cholesterol concentrations in normocholesterolaemic
and mildly hypercholesterolaemic subjects. Eur J Clin Nutr 1998; 52: 334-343.
- Amundson et al. Plant sterol ester-enriched spread lowers plasma total
and LDL cholesterol in children with familial hypercholesterolemia, Atherosclerosis
2001, 2 (2):111 (abstract)
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