Bericht über die Aktivitäten der Sektion
Klinik der SGP
Das Jahr 2000 war für unsere Sektion bedeutungsvoll. Mehrere Ereignisse haben
unsere Aktivitäten beeinflusst. Das Dossier "pädiatrische Spezialisten"
ging an den Zentralvorstand der SGP zurück, nachdem der Entscheid der Ärztekammer
feststand, die Spezialisten den Schwerpunkten zuzuordnen. Die Gesamtgesellschaft
trägt nämlich die Verantwortung für den Haupttitel "Kinder- und Jugendmedizin"
und regelt nun die Weiterbildungsprogramme mit der FMH. Diese Titel-Angelegenheit
hat einige Bitterkeit und Besorgnis hinterlassen. Trotz anders lautender Versicherungen
der FMH-Verantwortlichen zeichnen sich nun die ersten beunruhigenden Zeichen
dieser Nicht-Anerkennung der Titel ab: Einmischung der Erwachsenen-Fachgesellschaften
in die Angelegenheiten der pädiatrischen Spezialitäten, Beiseitestellung von
pädiatrischen Mitgliedern aus Komitees nationaler Gesellschaften, da sie nicht
Träger des entsprechenden Titels sind, etc.
Ein weiterer Meilenstein des letzten Jahres war die Versammlung von Feusisberg,
wo die Mitglieder der Sektion Klinik viele Bedürfnisse an ihre Sektion formuliert
haben. Es war interessant festzustellen, wieviele Erwartungen an den Vorstand
der Sektion gestellt werden, ohne dass diese jemals klar formuliert wurden.
Mindestens in den ersten 1½ Jahren der Existenz der Sektion Klinik wurden keine
konkreten Vorschläge an den Präsidenten der Sektion gerichtet. Der Vorstand
wird im Jahr 2001 seine Arbeit restrukturieren, um den formulierten Bedürfnissen
seiner Mitglieder gerecht werden zu können. Dazu gehört aber auch, dass die
Mitglieder sich für gemeinsame Interessen engagieren und sich zum Beispiel für
die Wahlen in den Vorstand zur Verfügung stellen und so ihren Beitrag leisten.
Somit lanciere ich einen Appell an alle, für die Wahlen vom Juni 2001 in
den Vorstand der Sektion Klinik zu kandidieren. Interessierte sollen sich
bis zum 31.3.2001 bei mir melden!
Für das Jahr 2001 gibt es zahlreiche Herausforderungen. Es gilt insbesondere,
die Koordination zwischen der Weiterbildungskommission und dem Zentralvorstand
bezüglich der zu überarbeitenden Programme sicherzustellen. Zu diesem Zweck
haben wir uns an die Arbeit gemacht und am 11. Januar 2001 eine Arbeitstagung
des Vorstandes der Sektion Klinik abgehalten.
Trotz der schwierigen Aufgabe lassen wir uns nicht entmutigen und wünschen
allen Mitgliedern ein befriedigendes neues Jahr sowohl im beruflichen wie im
persönlichen Bereich.
D. Belli, Genf
Übersetzung: G. Schubiger, Luzern
Top
|