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française de cet article (Paediatrica vol.11 N°4 2000)
Epidemiologische Aspekte der HNO-Infektionen
Susanne Suter
In Zukunft wird die Behandlung von HNO-Infektionen gewisse epidemiologische
Aspekte berücksichtigen müssen, die hier kurz zusammengefasst sind. Die
Therapie vor allem der Otitis media, die häufigste Indikation für eine
antibiotische Therapie im Kindesalter, wird in der Zukunft wegen der
zunehmenden Resistenz der Mikroorganismen mehr und mehr in Frage gestellt
werden. Eine restriktive Politik des Gebrauchs von Antibiotika könnte
theoretisch zu einer Zunahme der pyogenen Komplikationen führen. Jede
Möglichkeit der Prävention, vor allem das Vermeiden von Umweltfaktoren,
deren Schädlichkeit erwiesen ist, sollte mit einbezogen werden. Die Zunahme
von Atopien und allergischen Erkrankungen spielt dabei ebenfalls eine Rolle,
vor allem in Bezug auf die rezidivierenden Otitiden. Die Rolle von Streptococcus
pneumoniae, eines der häufigsten Pathogene im HNO-Bereich, soll genauer
definiert werden, einerseits wegen der zunehmenden Antibiotikaresistenz
dieses Keimes und anderseits, um die Stellung der neuen konjugierten
Impfstoffe genau zu definieren.
Tiefe HNO-Infektionen : gegenwärtige Situation
Nach der Einführung der Impfung gegen Haemophilus influenzae b
für alle Kinder ist die Epiglottitis sehr selten geworden. In
Einzelfällen, häufiger beim Erwachsenen als beim Kind, kann sie durch S.
pneumoniae verursacht werden. Nach einer älteren Statistik des Los
Angeles County Hospital haben die pyogenen Komplikationen der Otitis media
um einen Faktor 10 abgenommen: in den 30er-Jahren waren 25 von 1000
Todesfällen durch Komplikationen von Otitis media verursacht, während es
in den 50er-Jahren nur noch 2.5 auf 1000 Todesfälle waren. In neueren
Uebersichtsarbeiten über Mastoiditis, die ein Total von 323 Fällen
beschreiben, ist Streptococcus pneumoniae das häufigste Pathogen.
Aus denselben Arbeiten geht auch hervor, dass - in Bezug auf hospitalisierte
Fälle - immer mehr jüngere Kinder betroffen sind. Antonelli fand zwischen
1995 und 1997 2.17 Mastoiditiden auf 10'000 Spitaleinweisungen mit einem
Durchschnittsalter von 1.5 Jahren, während es in den 80er- und 90er-Jahren
zwischen 1.19 und 132 Fälle/10'000 Spitaleinweisungen mit einem
Durchschnittsalter zwischen 9.6 und 6.9 Jahren waren. Daraus folgt, dass
Mastoiditiden bei Kleinkindern häufiger werden und vor allem durch S. pneumoniae,
gefolgt von S. aureus verursacht werden. Es ist dabei auch
anzufügen, dass bei über der Hälfte der an Mastoiditis leidenden Kindern
keine Otitis-Diagnose vorangeht.
Wie auch für die Mastoiditiden, gibt es keine prospektiven Studien über
Inzidenz und Verlauf von tiefen HNO-Infektionen wie Abszessen (Zellulitiden)
im peritonsillären, retropharyngealen oder parapharyngealen Raum. Bei
Kindern sind Abszesse im pterygo-maxillären Raum selten: die gefürchtete
Komplikation dieser Infektion ist die Thrombophlebitis der Jugularis
interna, die mit einer fulminanten Sepsis einhergehen kann. Vor 1995 sind
die tiefen HNO-Infektionen als selten beim Kleinkind, häufiger beim Kind
über 10 Jahren beschrieben. Zwischen 1995 und 1999 waren in 497
retrospektiv beschriebenen Fällen Streptococcus pyogenes (b
-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A) am häufigsten die Ursache.
Kinder unter einem Jahr sind in diesen nicht prospektiven Serien ziemlich
häufig beschrieben. In einer Uebersichtsarbeit, in welcher durch
Fremdkörper verursachte Abszesse oder Zellulitiden häufig waren, wurden
vor allem Gram-negative pathogene Keime gefunden, während in anderen Serien
häufig S. aureus und eine Mischflora, die auch anaerobe Keime
enthält, beschrieben sind.
Zur Häufigkeit von Otitis media gibt es viel bessere, neuere prospektive
Studien. In sieben Studien, die 15'597 Kinder einschliessen, wovon nur eine
retrospektiv, liegt die Häufigkeit der Otitis media zwischen 16 und 47%,
die tieferen Zahlen stammen aus Nordeuropa, die höheren aus den Vereinigten
Staaten. In denselben Studien wird die Häufigkeit rezidivierender Otitiden
zwischen 6 und 9.7% angegeben, und in zwei Studien, die beide zusammen
angeben, zwischen 25 und 62.4%. Die Zahlen für die seröse Otitis sind noch
viel höher, wie aus Tabelle 1 ersichtlich. In der
Gegend von Pittsburgh, wo Paradise 2253 Kinder prospektiv verfolgt hat,
waren Kinder im städtischen Milieu, gefolgt von Kindern aus den
Vorstadtquartieren, signifikant häufiger betroffen als auf dem Land
wohnende Kinder.
Zwölf neuere, prospektive epidemiologische Studien definieren
schützende oder Risikofaktoren für alle Formen von Otitis
zusammengenommen. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Studien sind in Tabelle
2 zusammengefasst. Die schützende Wirkung des Stillens ist sehr gut
belegt. Kinder, die Tabakrauch-exponiert sind, haben signifikant häufiger
Otitiden, wie auch Kinder, die in Krippen untergebracht sind. Je mehr
Geschwister ein Kind hat, desto mehr riskiert es, an Otitis zu erkranken.
Daneben spielen auch eine mangelhafte Schulbildung der Eltern und ein tiefes
sozio-ökonomisches Niveau eine negative Rolle. Eine einzige Studie,
diejenige von Owen, zeigt, dass Kinder, die in liegender Stellung, im
Vergleich mit Kindern, die in halb sitzender Stellung ernährt werden, ein
signifikant höheres Otitis-Risiko haben. Drei Studien bestätigen, dass
eine Atopie ein Risikofaktor für redizivierende Otitiden ist. Die Rolle der
Tabakrauch-Exposition ist ebenfalls gut dokumentiert in mehreren Studien.
Vor allem rezidivierende Otitiden sind signifikant häufiger bei Kindern, in
deren Umgebung 15-27 Zigaretten/Tag geraucht werden. Es konnte auch gezeigt
werden, dass Kotinin, ein stabiler Metabolit von Nikotin, im Urin von
Kindern nachgewiesen werden kann und dass die Menge von Kotinin im Urin mit
der Zahl in der Umgebung gerauchter Zigaretten korreliert. Alles in allem
kann man aus diesen Studien schliessen, dass die Bedeutung dieser
schützenden oder Risikofaktoren heute gut dokumentiert ist.
Nach neueren Literaturangaben nehmen weltweit Atopie und allergische
Erkrankungen zu. Die Prävalenz von Asthma zum Beispiel hat in den
Vereinigten Staaten zwischen 1980 und 1993 von 30 auf 54/1000 zugenommen.
Obwohl diese Zunahme in allen Ländern verzeichnet wird, gibt es doch grosse
regionale Unterschiede. Eine grosse Studie an 9-11jährigen Kindern, die
2623 Kinder aus dem ehemaligen Ostdeutschland (Leipzig-Halle) mit 5030
gleichaltrigen Kindern aus Westdeutschland (München) verglichen hat, zeigt,
dass die Sensibilisierung auf häufig vorkommende Aero-Allergene sowie die
bronchiale Kälte-Reaktivität bei Kindern aus dem Westen signifikant
häufiger waren. Dies war auch, in geringerem Ausmass, für die allergische
Rhinitis gültig, während Bronchitiden im Osten häufiger waren. Die
Autoren ziehen daraus die Schlussfolgerung, dass das Atopie-Risiko mit dem
westlichen Lebensstil höher ist. Wir wisssen nicht, welche Elemente im
"westlichen" Lebensstil dafür verantwortlich sein könnten, aber
zwei andere Arbeiten, die mehr als 25'000 Probanden umfassen und eine grosse
Zahl verschiedener Faktoren analysiert haben, zeigen, dass je grösser die
Anzahl Geschwister ist, desto kleiner das Atopie-Risiko. Jüngere
Geschwister haben ein geringeres Atopie-Risiko als ältere. Als
erstaunliches Ergebnis einer dieser Studien sei auch erwähnt, dass das
Allergie-Risiko bei einem Kind, das als Kleinkind in einer Familie mit einem
Hund aufgewachsen ist, signifikant kleiner ist. Ohne auf Einzelheiten
einzugehen, soll hier eine immunologische Theorie erwähnt werden, welche
postuliert, dass eine mikrobenreiche Umgebung das sich entwickelnde
Immunsystem in die Richtung einer anti-infektiösen Abwehr stimuliert,
während eine Umgebung, die sich durch eine strikte Hygiene charakterisieren
lässt, die Entwicklung in Richtung allergischer Reaktionen stimuliert. Es
steht schon jetzt fest, dass dieses Thema in den folgenden Jahren ausgiebig
diskutiert werden wird.
Andere wichtige Elemente, die die Prävention und Therapie von
HNO-Infektionen bestimmen werden, sind zum Beispiel die Spezies der
potentiell pathogenen Keime, die die naso- und oropharyngeale Schleimhaut
des Kindes kolonisieren, wie auch deren Antibiotika-Resistenz. Tabelle
3 zeigt die Frequenz, mit welcher verschiedene potentiell pathogene
Keime im oro-pharyngealen Abstrich bei gesunden Kindern in Genf 1994
isoliert werden konnten. Die weitaus häufigsten Keime waren nicht
typisierbare Haemophilus-Stämme, gefolgt von Streptococcus pyogenes
und N. meningitidis. Die Zahl der mit S. pneumoniae
kolonisierten Kinder war auffallend tief, und die Bestimmung der
Antibiotika-Sensibilität der Keime in 997 Stämmen zeigte, dass zu jener
Zeit nur 2% der S. pneumoniae Penizillin-resistent waren. Für Haemophilus
influenzae und Moraxella catarrhalis lag die
Kolonisationsfrequenz im Alter von 6 Jahren am höchsten. Für diese beiden
Pathogene muss erwähnt werden, dass gemäss zahlreichen experimentellen und
klinischen Daten diese Keime an einer durch eine unspezifische
Entzündungsreaktion vorgeschädigten Schleimhaut besser haften.
Andere Studien weisen darauf hin, dass S. pneumoniae vor allem
ganz junge Kinder kolonisiert. Dagan findet dieses Pathogen in 25% der
Kinder im Alter von 2 Monaten. Diese Frequenz steigt auf 60% im Alter
von 24 Monaten. Die Kolonisation mit S. pneumoniae ist folglich
im selben Alter häufig, in dem auch Otitiden häufig sind. Seit 1994 hat in
Genf, wie auch sonst überall, die Antibiotika-Resistenz von S.
pneumoniae zugenommen: die 1999 im Universitätsspital Genf isolierten
Stämme waren zu 24% resistent oder intermediär für Penizillin, 11% für
Ceftriaxon, 17% für Clindamycin, 17% für Erythromycin, 24% für
Cotrimoxazol und 1% für Rifampicin. Obwohl diese Zahlen im Vergleich mit
1994 einen deutlichen Anstieg zeigen, liegen sie noch immer unter
denjenigen, die in den Vereinigten Staaten verzeichnet werden: 1994 waren
9.5% der Stämme von S. pneumoniae, die in 30 Zentren isoliert
wurden, Penizillin-resistent und 14.1% intermediär. Was vor allem zu
Bedenken Anlass gibt, ist die Tatsache, dass die resistenten Keime vor allem
bei Kindern unter 6 Jahren gefunden wurden. In einer Studie von 431 Stämmen
waren 41% der Stämme, die von Kindern unter 6 Jahren isoliert wurden,
Penizillin-resistent. Diese Tendenz wird auch in der Schweiz zu beobachten
sein, und wir fordern alle Kollegen auf, die Resistenzentwicklung der
Pneumokokken im Bulletin des Bundesamtes für Gesundheit regelmässig zu
verfolgen. Ab sofort gilt nämlich die Deklarationspflicht für invasive
Infekte mit S. pneumoniae für die Laboratorien, und die
in Zukunft publizierten Zahlen sollten somit relevant sein.
Eine weitere interessante Studie korreliert die Ernährungsweise von
Säuglingen mit der Kolonisation der Schleimhäute durch ein oder mehrere
potentielle Pathogene. Kaleida hat 1993 zeigen können, dass Stillen nicht
gegen die Kolonisation der Schleimhaut mit Pathogenen schützt;
andere Studien haben hingegen deutlich gezeigt, dass Stillen gegen Infektionen
schützt. Man kann daraus die Hypothese formulieren, dass ein oder mehrere
Faktoren in der Brustmilch die Immunantwort der Schleimhäute gegen
Pathogene stimulieren.
Aus allen diesen Daten geht hervor, dass S. pneumoniae durch
seine Häufigkeit beim Kleinkind und seine zunehmende Antibiotika-Resistenz
eines der grössten Probleme der Infektionen im HNO-Bereich darstellt. In
zwei Studien ist die Frage nach Risikofaktoren für eine invasive Infektion
mit S. pneumoniae gestellt worden, wobei eine positive Kultur
von normalerweise sterilen Körperflüssigkeiten wie Blut und Liquor, zur
Erhärtung der Diagnose gefordert wurde. 1995 hat Takala bei bis zu
15jährigen Kindern gezeigt, dass das Risiko für eine invasive
Pneumokokkeninfektion signifikant höher ist, wenn Kinder in einer Krippe
betreut werden oder wenn sie rezidivierende Otitiden haben. Sogar die
Plazierung in einer Familie erhöht dieses Risiko noch um einiges im
Vergleich zu Kindern, die in der eigenen Familie aufwachsen. In dieser
Studie war kein Unterschied zu verzeichnen, ob eine Tabakrauch-Exposition
bestand oder nicht. Es ist aber zu bemerken, dass nur sehr wenige rauchende
Eltern im Studienkollektiv eingeschlossen waren. Bei Erwachsenen
(18-64 Jahre) hat Pekka Nuorti (2000) neulich gezeigt, dass der
signifikanteste, von anderen Faktoren unabhängige Risikofaktor für eine
invasive Pneumokokkeninfektion das Rauchen war. Dabei wurde die invasive
Infektion ebenso definiert wie in der Studie von Takala. Sogar die passive
Exposition auf Tabakrauch war noch ein signifikanter Risikofaktor. Weitere
Risikofaktoren waren: an einer chronischen Krankheit zu leiden oder mit
unter 6 Jahren alten Kindern zusammenzuleben, die in einer Krippe betreut
werden.
Alles in allem erlauben uns diese Studien, signifikante Risiko- oder
schützende Faktoren im Zusammenhang mit den erwähnten Infektionen zu
definieren. Es handelt sich dabei aber um Assoziationen und nicht um den
Beweis eines Kausalzusammenhanges. Es gibt jedoch komplementäre Daten aus
experimentellen Studien, die die Determinanten der bakteriellen Adhärenz an
Schleimhautoberflächen definiert haben. So begünstigt zum Beispiel die
unspezifische Entzündungsreaktion, die durch Tabakrauch erzeugt wird, die
Adhäsion gewisser potentieller Pathogene an die Schleimhäute. S. pneumoniae
verdient besondere Beachtung in der Zukunft im Zusammenhang mit der
Antibiotika-Resistenz sowie wegen der Tatsache, dass dieser Keim sehr junge
Kinder kolonisiert und infiziert. Alles, was diesem Typ von Infektionen
vorbeugen kann, sollte beachtet werden, sei es durch Eliminierung von
Risikofaktoren, das Fördern des Stillens oder die Impfung mit einem der
neuen konjugierten Impfstoffe. Zieht man in Betracht, dass mehr und mehr
sehr junge Kinder von diesen Infektionen betroffen sind, wäre es auch sehr
zu begrüssen, wenn die prospektive epidemiologische Ueberwachung von
Infektionen des HNO-Bereichs, wie Mastoiditis, tiefe Halsabszesse oder
-Zellulitiden, obligatorisch erklärt würde.
Nach der Literatur kann man beim Autorin fragen
Suzanne Suter, Genève
Tabelle 1 :
Prävalenz akuter (AOM) und rezidivierender (ROM)
Otitiden während des ersten Lebensjahrs1
| |
|
|
Otitiden in %
|
|
Autor
|
Land
|
Anzahl Kinder
|
AOM
|
ROM
|
AOM
ROM
|
MOE
|
|
Aniansson 1994 |
Schweden |
400 |
16% |
6% |
|
|
|
Kero 1987 |
Finnland |
5356 |
24.8% |
9.7% |
|
|
|
Kvaerner 1996 |
Norwegen |
3754 |
|
|
25% |
|
|
Teele 1989 |
USA |
877 |
|
|
62.4% |
|
|
Duncan 1992 3 |
USA |
1013 |
47% |
17% |
|
|
|
Paradise 1997 |
USA |
2253 |
|
|
|
78.9% |
|
Ey 1995 |
USA |
1246 |
47% |
16.7% |
|
|
|
Owen 1993 |
USA |
698 |
|
|
|
97% |
1 SS Juni 2000
2 MOE : Mittelohr Otitis mit Erguss
3 Retrospektive Studie
top
Tabelle 2 : Mit Otitis media assoziierte schützende oder
Risikofaktoren in 12 Studien (1987-1997)1
|
Autor |
Land |
Anzahl Pat. |
Bis zum Alter von |
Sozio-ökon.
Stellung |
Tabakrauch
Exposition |
Atopie |
Stillen |
Krippe |
Anzahl Geschw. |
|
Anniansson
1994 |
Schweden |
400 |
|
|
|
|
2
|
+3 |
+ |
|
Kraemer 1983 |
USA |
76 |
|
|

|
+ |
|
|
|
|
Teele 1989 |
USA |
877
698
498 |
1 J.
3 J.
6 J. |
|
|
|

|
|
|
|
Hardy 1993 |
USA |
6209 |
6 J. |
|
|
+
(Asthma) |
|

|
- |
|
Kero 1987 |
Finnland |
5356 |
1 J. |
+ |
|
|
+ |
+ |

|
|
Beaudry 1995 |
Kanada |
776 |
6 M. |
- |
|
|

|
|
|
|
Duncan 1992 |
USA |
1013 |
1 J. |
|
|
|

|
|
|
|
Paradise 1997 |
USA |
2253 |
2 J. |

|
+ |
|
+ |

|

|
|
Kvaerner 1996 |
Norw. |
3754 |
1 J. |
|
|
|
|

|

|
|
Ey 1995 |
USA |
1246 |
1 J. |
|

|
+ |
+ |
+ |
+ |
|
Etzel 1992 |
USA |
132 |
3 J. |
|

|
|
|
|
|
|
Owen 1993 |
USA |
698 |
2 J. |
|
+ |
|

|
+ |
|
1 SS Juni 2000
2 = signifikantester unabhängiger Faktor
3 + = statistisch signifikant
top
Tabelle 3 : Häufigkeit der oropharyngealen
Kolonisation mit potentiell pathogenen Keimen bei 1765 Schulkindern : Genf
19941,2
|
Haemophilus influenzae
davon :
Typ b
Typ a,c,f
nicht typisierbar
|
39.1%
3.06%
2.49%
33.6% |
|
|
Moraxella catarrhalis
|
4.1% |
|
|
|
|
|
|
|
1 Liassine et al, Eur J
Clin Microbiol Infect Dis 1999 ;18 :217-20
2 SS, Juni 2000
top
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