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EINDRÜCKE EINES REFERENTEN Prof. Gregor Schubiger, LuzernErfahrungen der Moderatoren „Notfälle“Thomas Berger, Arthur Koch, Urs Wiget, Gregor Schubiger Das 3-Stufen-Grundkonzept der Stoffvermittlung in den neuen Fortbildungskursen eignet sich optimal für das Thema „Notfälle“:
Die Erfahrungen in Luzern haben erneut gezeigt, dass in Notfallsituationen nur ganz einfache Massnahmen und wenig, dafür bewährtes Material zum Erfolg führen. Im Referat hat der erfahrene REGA-Arzt Urs Wiget die wichtigsten Behandlungsprinzipien bis zum Eintreffen professioneller Helfer dargelegt. In den Workshops (max. 5 Teilnehmer pro Gruppe) wurden konkrete und möglichst realistische Situationen durchgespielt, z.B. ein Autounfall mit Kinderbeteiligung im Hof des Hotels mit Übung am Boden! Das Frühstück bot Gelegenheit, während 1 ½ Stunden die Experten im Dialog „auszuquetschen“, das nötige Material 1:1 in die Finger zu nehmen und die Bezugsquellen zu notieren. Es wurde Wert darauf gelegt, dass Jede und Jeder die Technik der intraossären Infusion praktisch durchgeführt hat. Einfache Dosierungstabellen für die wenigen einzusetzenden Medikamente wurden abgegeben. Die aktive Teilnahme und die Begeisterung der Teilnehmer waren für uns Instruktoren stimulierend und haben uns vom interaktiven Konzept dieser Kursanlage überzeugt. Der Aufwand war zwar gross, dafür aber auch die Zufriedenheit auf beiden Seiten.
ROLE DU MEDIATEUR par Dr Peter Carp, YverdonVincenzo a besoin de modérateursMédecine dentaire ? Samedi soir, le téléphone sonne : un collègue… il habite dans une ville éloignée, son enfant de deux ans a fait une chute, ça a saigné, les dents sont de travers, que doit-il faire ? … Mon coeur bat plus rapidement, mes neurones travaillent à grande vitesse, malgré un surplus d’adrénaline, l’image reste floue. Actuellement je m’intéresse à l’homéopathie, alors en tout cas des granules d’Arnica. Est-ce que l’enfant a mal ? Alors encore un peu de Paracétamol. Si ça n’a pas l’air joli demain, il faudrait aller voir le dentiste… Je me demande quel aspect ont ses dents aujourd’hui. Y aura-t-il des conséquences ? Je devrais téléphoner à mon ami… Michel a quatre ans et il vient pour un examen préventif. Je devrais examiner ses dents. A quoi dois-je être attentif ? ..Oui, votre enfant a de belles dents ! … Arbnor a cinq ans. Il est constipé et ne veut rien manger. Monsieur le Docteur, faites quelque chose ! Arbnor est pâle, il ne parle pas, les dents sont à moitié pourries et sur les gencives il y a des drôles de boutons qui semblent lui faire mal. Est-ce qu’on ne pourrait pas soigner ses dents ? …Trois mois plus tard, Arbnor revient pour une otite. Comment vont les dents ? «Nous attendons de pouvoir le faire soigner à l’étranger, là-bas c’est moins cher»… Médecine dentaire ? Modérateur ? Je me fais un peu de soucis, mais je me décide. Je devrais me préparer un peu… Départ pour Bâle à «Gesund 2000» où Dr Peter Minnig tient une exposition sur la prévention des caries. Est-ce que ça vaut vraiment la peine ? Posters géants, art moderne à la Tinguely «les gouttes qui trouent les dents», vidéos, train miniature, des tissus pour porter les bébés, des montagnes de sucre cachées, du théâtre improvisé. La tension dans ma nuque diminue, ce sera super ! 25 mai 2000, 12 heures, premier étage, Hôtel Union à Lucerne. Accueil sympathique. Dr Peter Minnig est déjà prêt. Streptococcus viridans, Lactobacillus, des chewing-gums magiques, des anneaux de dentition qui chatouillent, des brosses à dents en forme d’avion. 15 heures. Maintenant c’est à moi de présenter le Dr J.-P. Schatz, je me sens maladroit. Il parle français et vite, les diapositives sont bonnes, le son est trop silencieux, je me demande si mes collègues qui parlent allemand comprennent quelque chose. Je perds beaucoup dans mon excitation, heureusement qu’il y a les workshops et le petit-déjeûner. Comme je l’avais prévu, c’est un succès. Grâce aux nombreuses répétitions j’apprends plus que d’habitude… Le samedi matin, j’ai un peu de peine à me lever. Le petit-déjeûner sur les urgences était très bon. Lors des conférences qui suivent, ma concentration diminue, Je sors avant la fin car je ne suis plus réceptif. Je remplis les formulaires d’évaluation. Voilà que le congrès est déjà terminé. Ça a valu la peine. Merci Vincenzo ! Je me réjouis du prochain cours. Vincenzo sucht Moderatoren
Zahnmedizin ? Das Telephon laütet am Samstagabend. Ein Kollege, er wohnt in einer entfernten Stadt, sein zweijähriges Kind ist gestürtz, es habe geblutet, die Zähne stehen kurm, was soll er tun ?… Mein Herz schlägt schneller, meine Neuronen arbeiten auf Hochturen, trotz vermehrter Adrenalinausschüttung bleibt das Bild verschwommen. Zur Zeit ist die Homeopathie mein Stockpferd, also sicher mal Arnica Globuli. Hat das Kind Schmerzen ? Dann noch etwas Paracetamol. Sieht das ganze Morge nicht so schön aus dann lohnt sich vielleicht ein Zahnartzbesuch. Wie es den Zähnen heute wohl geht ? Wird es Folgen geben ? Ich sollte meinem Freund mal anrufen. Michael ist vierjährig, er kommt zur Vorsorgeuntersuchung. Ich will mal die Zähne auschauen. Wie muss das eigentlich aussehen ? Ja, ihr Kind hat schöne Zähne !… Arbnor ist fünf Jahre alt. Er ist verstopft und will nicths essen. Herr Doktor machen Sie doch etwas ! Arbnor ist blass , er redet nicht, seine Zähne sind zur Hälfte verfault, am Zahnfleisch sind so komische Bibeli, die scheinen schmerzempflindlich zu sein. Ob die Zähne nicht versogt werden können ?…Drei Monate später kommt Arbnor mit einer Mittelohrentzündung. Wie geht es den Zähnen ? «Wir warten bis wir ins Ausland gehen können, dort ist die Zahnbehandlung billiger». Zahnmedizin ? Moderator ? Ich bin etwas besorgt aber ich überwinde mich dazu. Ich sollte mich etwas vorbereiten… Auf nach Basel zu «Gesund 2000» : dort hat De Peter Minnig eine Ausstellung über Kariesprävention. Ob sich die Reise lohnt ?… Riesenplakate, moderne Kunst nach Tinguely «der stete Tropfen hohlt den Zahn», Videos, Miniatureisenbahn, Tragtücher, versteckte Zuckerberge, improvisiertes Schauspiel. Meine Nackenverspannung nimmt ab, es wird Klasse sein ! 25 mai 2000, 12 Uhr, erster Stock, Hotel Union Luzern. Freundlicher Empfang. Dr Peter Minnig ist schon parat ! Streptococcus viridans, Lactobazillus, Zauberkaugummis, Kitzelzahnungsringe, Fliegerzahnbürsten. 15 Uhr. Jetzt muss ich Dr. Schatz vorstellen, das geht etwas unbeholfen. Er redet französisch und schnell, die Dias sind gut, die Mikrophonübertragung zu leise, ob die deutssprachigen Kollegen ihn verstehen ? In meiner Aufregung geht mir vieles verloren, zum Glück gibt es noch die Workshops und das Frühstück. Diese sind wie erwartet ein Erfold. Dank den vielen Wiederholungen habe ich mehr gelernt als üblich. Am Samstag morgen ist das Aufstehen etwas schwierig. Das «Notfallfrühstück» war aber super. Während den anschliessenden Vorträgen lässt meine Konzentrationsfähigkeit nach. Ich gehe vor dem Ende heraus, ich bin nicht mehr Aufnahmefähig. Ich fülle die Evaluationsblätter aus. Schon ist der Kongress zu Ende. Es hat sich gelohnt. Danke Vincenzo ! Ich freue mich auf den nächsten Kurs ! DIE ANSICHT EINES TEILNEHMERS, Dr. med. D. Walch, VaduzNach den beiden ersten Fortbildungskursen in Bern und in Fribourg wurde von der SGP durch den Beauftragten für die Fortbildung, Herrn Dr. Vincenzo D'Apuzzo, der dritte diesbezüglich neu konzipierte Fortbildungsblock in Luzern präsentiert und die Teilnehmer zur interaktiven Mitarbeit aufgefordert. Die Tage in Luzern waren "Pädiatrie zum Anfassen für die Praxis"! Die Fortbildung insgesamt war für jeden einzelnen eine Bereicherung und jeder von uns trug grossen persönlichen Gewinn und auch Freude über das teils neue, teils repetierte Wissen nach Hause. Insbesondere konnte erstmalig an einer Fortbildung auch das Wissen in der Zahnmedizin erweitert und praxisnah vermittelt werden. Die Information über die Aufgaben des Pädiaters in Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt und die entsprechenden diagnostischen, präventiven sowie therapeutischen Möglichkeiten in der Kinderarztpraxis waren wegweisend für den Pädiater, auch in der direkten Zusammenarbeit mit dem Zahnmediziner. Der Grossteil der Hauptvorträge war brilliant im Inhalt und in der Präsentation sowie der Vermittlung der Botschaft an die Zuhörer, wobei dies, je nach Interessenslage, unterschiedlich ausfiel. Leider bereitete die Vielzahl der sehr praxisbezogenen Workshops Schwierigkeiten in der Koordination des Teilnehmers, hätte man doch am liebsten alle besucht, welches zeitlich nicht möglich war. Dies ist eigentlich sehr schade, da die ausgezeichnete Vorbereitung der Workshops sehrwohl eine grössere Teilnehmerzahl, allenfalls durch zeitverschobene Präsentation, verdient hätte. Die präsentierten Workshops konnten in der gegenwärtigen Form auch an weiteren, hoffentlich zu erwartenden Kursen, nochmals präsentiert werden, damit diejenigen Teilnehmer, die aus Gründen der vorgegebenen Zeitüberschneidung, diese Workshops dann besuchen könnten. Es war eine Pädiatrie zum Anfassen, zum Mitmachen, zum Lernen und zur freundschaftlichen Kommunikation der Kinderärztinnen und Kinderärzte untereinander. Ein von Herzen kommendes Danke für diesen Fortbildungskurs an das gesamte Team, verbunden mit der Hoffnung auf eine baldige Fortsetzung solcher Kursangebote, hat sich doch diese neue Form der Fortbildung der SGP, meiner Meinung nach, ausgezeichnet bewahrt. |
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